Ligabetrieb

Regelwerk Powerchair-Hockey

Ziel des Spieles: Ziel des Spiels ist wie bei den meisten Ballsportarten, auf faire Weise mehr Tore als die gegnerische Mannschaft zu erzielen.

Mannschaftsstärke: 5 Spieler inklusive Torhüter. Der Torhüter und mindestens ein Feldspieler müssen mit einem T- Stick (Festschläger, fix am Rollstuhl montiert) spielen. Die restlichen Feldspieler spielen mit einem Stock.

Schläger: Handschläger und T- Sticks: die T- Sticks sind fest am Rollstuhl montiert. Als Handschläger werden Unihockeyschläger verwendet.

Spielzeit/Timeout: Das Spiel besteht aus zwei Halbzeiten zu je 10 Minuten. Jede Mannschaft darf pro Spiel ein Time out (Spielunterbruch) von einer Minute nutzen, welches die Trainer meist aus taktischen Gründen einsetzen. Am Swisscup wird aus zeitlichen Gründen ohne Time out gespielt.

Rollstuhlkontakt: Rollstuhlkontaktmit dem Gegner ist nicht erlaubt und wird als Regelverstoss mit einem Freistoss oder je nach Härtegrad mit einem Penalty für die gegnerische Mannschaft bestraft.

Torhüter/ Torraum: Der Torhüter muss mit einem T- Stick spielen. Der Torraum, ein Halbkreis im Durchmesser 175 cm, darf nur vom Torhüter befahren werden. Bestrafung bei Nichtbeachtung: – durch die angreifende Mannschaft: Torabstoss – durch die verteidigende Mannschaft: Penalty zu Gunsten der an greifenden Mannschaft

Tore und Torerfolg: Die Tore sind 2,5 Meter breit und 20 cm hoch. Als Tor zählt, wenn der ganze Ball die Torlinie zwischen den beiden Torpfosten überrollt hat.

Hoher Ball: Wird der Ball höher als 20 cm gespielt (hoher Ball), gibt es einen Freistoss. Bei einem Prellball (verursacht durch zwei Spieler oder Ablenkung durch einen Rollstuhl) wird weiter gespielt.

3 Sekunden- Regel: Blockiert der Torhüter innerhalb des Torraums den Ball mindestens 3 Sekunden, wird das Spiel unterbrochen und mit einem Torabstoss wieder aufgenommen.

Schiedsrichter: Die Powerchair- Hockey Spiele werden in der Regel von zwei ausgebildeten Schiedsrichtern geleitet.

Strafen: Bei kleineren Vergehen wird auf Freistoss entschieden. Grössere und gröbere Vergehen können ähnlich wie beim Eishockey mit Strafen belegt werden:

Grüne Karte: entspricht einer Ermahnung, hat aber keine Folgen.

Gelbe Karte: 2 Minuten Strafe für den verursachenden Spieler. Sein Team spielt während der Strafzeit in Unterzahl.

Rote Karte: wird wie beim Fussball nur bei groben Verstössen gezeigt. Der fehlbare Spieler muss das Spielfeld sofort verlassen und darf in diesem Spiel nicht mehr eingesetzt werden, sein Team spielt in der Folge bis zum Ende des Spiels in Unterzahl. Danach darf ein Ersatzspieler eingesetzt werden.

Lizenz: An offiziellen Wettkämpfen dürfen nur klassifizerte SpielerInnen mit Lizenz mitspielen. Ein Team darf nicht mit mehr als 11 Punkten spielen.